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Alt 15.05.2011, 08:59   #1
dekraameise
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Beitrag Sony-Hack: "Qriocity" und "Playstation Network" wieder online - neue Probleme



Nach dem gigantischen Datendiebstahl beim Unterhaltungselektronikhersteller Sony hat der japanische Konzern damit begonnen, seine Onlinedienste "Playstation Network" und "Qriocity" schrittweise wieder freizuschalten. In den meisten Gegenden der Welt habe der Prozess bereits begonnen, teilte der für den Bereich Videospiele zuständige Sony-Vertreter Kazuo Hirai am Sonntag per Video in einem Unternehmens-Blog mit. Um im Playstation Network wieder online gegeneinander antreten zu können, müssen Besitzer der Playstation3 zunächst qriocity_sony_screenshotaber die Firmware ihrer Spielekonsole aktualisieren. Außerdem muss das Passwort geändert werden.

Das gilt kurze Zeit später auch für den Film- und Musikdienst "Qriocity", der ebenfalls wieder anlaufen soll und auf Fernsehern der Bravia-Reihe verfügbar ist. "Denkt bitte daran, dass es eine Weile dauern wird, bis die Services für die gesamte Region wieder aktiviert und bereitgestellt sind. Der Prozess wurde gestartet und einige Länder werden jetzt wieder online geschaltet. Habt bitte noch Geduld, bis wir bei euch angekommen sind", hieß es bei Sony in Deutschland. Die Web-Site ist aber seit Sonntagmorgen nicht zuverlässig abrufar, offenbar, weil es zu viele Zugriffe gibt. Für Fragen ist außerdem eine kostenlose Hotline-Nummer eingerichtet worden: 0800 / 1812194 für Deutschland und 0800 / 400040 für Österreich.

Hirai entschuldigte sich bei den Nutzern erneut für die Unannehmlichkeiten, die durch den Ausfall der Onlinedienste entstanden seien, und bedankte sich für die Geduld. Bei Playstation Network und Qriocity sind weltweit 77 Millionen Nutzerkonten registriert, davon 32 Millionen in Europa.


Sony löst Hacker-Krieg indirekt selbst aus



Den Hacker-Krieg hatte der Konzern indirekt selbst ausgelöst: Sony knipste vor längerer Zeit per Firmware-Update die Option "Install Other OS" aus, mit der sich das Linux-playstation3_slimBetriebssystem auf der Playstation3-Spielekonsole installieren ließ. Das Feature war in der Werbung heftig beworben worden und hatte Tausende Entwickler angelockt, die vergeblich gegen das Aus protestierten.

Dem Hacker George Hotz ("Geohot") gelang es im Anschluss, die Sicherheitsbarrieren der PS3 zu überwinden, damit war die ursprüngliche Funktionalität wieder hergestellt, sogennante Homebrew-Software wieder einsetzbar. Als Kollateralschaden war es danach aber auch möglich, raubkopierte Spiele zu installieren. Sony ging dagegen mit einer massiven juristischen Keule vor, verklagte und einigte sich später mit Hotz, ließ außerdem in Deutschland eine Hausdurchsuchung bei einer Szenegröße durchführen. Eine Gruppe namens "Anonymous" drohte im Anschluss mit Hack-Angriffen auf den Konzern. Hotz rief dazu auf, Produkte des japanischen Elektronikherstellers und Medienriesen zu boykottieren.

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Thayvo (21.05.2011)
Alt 17.05.2011, 18:54   #2
dekraameise
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Rotes Gesicht Nach Daten-Panne: Sony-Chef gibt keine Garantie für Sicherheit im Netz

-nach dem massiven Datendiebstahl bei Sony sieht Konzernchef Howard Stringer trotz verbesserter Sicherheits-Maßnahmen keine Garantie für die Zukunft. Die Verbesserung der Sicherheit sei ein endloser Prozess, er wisse nicht, ob überhaupt irgendjemand "zu 100 Prozent sicher" sei, sagte Stringer in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" am Dienstag.
Der zuständige Sony-Manager Kazuo Hirai betonte zugleich: "Wir haben alles Mögliche und Vernünftige getan, um sicherzugehen, dass das System vor einem Angriff geschützt ist." Selbst wenn ein Angreifer hinter die "Sicherheitsmauern" gelangen könne, gebe es zusätzliche Schutzmechanismen, die ihn daran hindern würden, sich Zugang zu Sonys Daten zu verschaffen.

Bisher unbekannte Angreifer waren Mitte April in Sonys Server eingedrungen und Zugriff auf die Informationen von mehr als 100 Millionen Nutzern von Online-Diensten des japanischen Konzerns bekommen. Darunter waren auch mehr als zwölf Millionen Kreditkarten-Datensätze, obwohl immer noch unklar ist, ob sie tatsächlich entwendet wurden.

Sony betont jedenfalls, dass bisher keine Missbrauchsfälle bekanntgeworden seien. Nach wochenlangen Arbeiten fährt Sony seit dem Wochenende die Online-Dienste wie das PlayStation Network für Konsolenspieler und den Musik- und Filmdienst Qriocity wieder hoch. In Japan allerdings wollen die Behörden zunächst noch mehr über die neuen Sicherheitsmaßnahmen erfahren.
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Thayvo (21.05.2011)
Alt 18.05.2011, 18:02   #3
dekraameise
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Beitrag Sony nervt Nutzer mit "außerplanmäßiger Wartung" - neue Sicherheitslücke

Der japanische Unterhaltungselektronikhersteller Sony nervt seine Millionen Online-Kunden weiter mit einem stundenlangen Ausfall von Web-Servern - offenbar wegen einer neuen, üblen Sicherheitslücke.



"Hallo Community, es finden momentan dringende außerplanmäßige Wartungsarbeiten statt und die Anmeldung auf einigen mit dem PSN verbundenen Webseiten ist nicht erreichbar. Zu diesen Webseiten gehören, Playstation.com, flattv_sony_qriocityPlaystation Forum, Playstation Blog, PC CAM, Qriocity.com, Music Unlimited über den Web Client, alle PlayStation Spieletitel-Webseiten", teilte der Konzern ohne Angaben von Gründen am Mittwochnachmittag mit.

Das nach dem Hack, bei dem Millionen Kundendaten und Kreditkartennummern entwendet wurden, notwendig gewordene Zurücksetzen der Passwörter für Kunden ist aktuell nicht mehr möglich, eine Anmeldung im "Playstation Network", das gemeinsame Online-Spielen und Abrufe beim Video-on-Demand-Dienst "Qriocity" für registrierte User dagegen schon.

Grund für die "Wartungsarbeiten" ist nach Angaben einschlägiger Webzines offenbar eine grobe Lücke bei der Passwort-Rücksetzung: Potentielle Angreifer benötigen demnach nur eMail-Adresse und Geburtsdatum eines Nutzers, um selbst die Zugangsdaten wieder zu ändern. Diese beiden Information waren bei dem Hackangriff vor ein paar Wochen in die Hände der Hacker gefallen.

Für Sony-"PSN"- oder -"Qriocity"-Nutzer bedeutet dies, die gesamte Prozedur noch einmal zu durchlaufen, sobald die Server wieder online sind - idealerweise mit einer neuen, noch nicht genutzten Mail-Adresse. Dass Sony den Grund für die Abschaltung der Server noch nicht benannt hat, wirft erneut ein schlechtes Licht auf das mangelhafte Kommunikationsverhalten gegenüber der arg strapazierten Kundschaft.

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Thayvo (21.05.2011)
Alt 20.05.2011, 19:38   #4
dekraameise
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Beitrag Daten-Murks: Deutsche Behörden geben Sony eins auf die Mütze

Sony hat sich eine Rüge der deutschen Behörden für den Umgang mit dem massiven Datendiebstahl eingehandelt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kritisierte am Freitag, der japanische Konzern habe seine Bedenken nicht ausgeräumt.



So sei Sony nicht auf konkrete Fragen und Lösungsvorschläge des BSI und die Bitte nach einem Gesprächstermin eingegangen. "Ich bedaure, dass Sony unserem Ersuchen nach Informationen zu den IT-Sicherheitsvorfällen, die auch Bürgerinnen und Bürger in Deutschland betreffen, bisher nicht in ausreichendem Maße nachgekommen ist", erklärte BSI-Präsident Michael Hange.

Das BSI habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Sicherheitsprobleme im Auftrag des Innenministeriums Kontakt zu Sony aufgenommen.

Im Zuge eines "zunächst konstruktiven Dialogs" habe das BSI Sony "konkrete Lösungsvorschläge in Form eines Eckpunktepapiers mit Mindestanforderungen zur Informationssicherheit bei eCommerce-Systemen" unterbreitet. "Das Unternehmen hat jedoch mit Verweis auf laufende technische Analysen die konkreten Fragen des BSI nicht beantwortet", teilte das Bundesamt mit. Hange ließ durchblicken, dass er bei Sony nicht lockerlassen werde.


Illegaler Zugriff auf 100 Millionen Kunden-Datensätze
"Aus Sicht des BSI als Interessenvertreter der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wäre eine Präsentation der bestehenden und verbesserten Sicherheitsmaßnahmen vor Wiederinbetriebnahme der Online-Dienste uns gegenüber wünschenswert, damit wir gemeinsam die Sicherheit der Kundendaten verbessern können." Sonys Online-Dienste Playstation Network für Konsolenspieler, der Film- und Musikdienst Qriocity sowie ein Computerspiele-Netzwerk waren abgeschaltet worden, nachdem unbekannte Hacker sich Mitte April Zugriff auf mehr als 100 Millionen Kunden-Datensätze verschafft hatten.

Darunter könnte auch Kreditkarten-Informationen von mehreren Millionen Nutzern sein, obwohl es bisher keine Hinweise darauf gab. Sony fährt seit dem vergangenen Wochenende das Playstation Network und Qriocity wieder hoch. Das Spiele-Netz von Sony Online Entertainment soll laut Medienberichten kommenden Dienstag folgen. Im Heimatmarkt Japan sind alle Dienste allerdings immer noch abgeschaltet, weil die Behörden mehr über die verbesserten Sicherheitsmaßnahmen wissen wollen. Der Neustart verlief nicht reibungslos.



Am Mittwoch musste Sony eine Website, auf der Kunden ihre Passwörter ändern sollten, wegen einer Sicherheitslücke vom Netz nehmen. Hacker hätten dank der Schwachstelle fremde Passwörter ändern und damit Kundenkonten kapern können. Dafür wären nur die E-Mail-Adresse und das Geburtsdatum des Nutzers erforderlich gewesen. Die Probleme sind schmerzhaft für Sony, denn erst Anfang der Woche hatte der zuständige Sony-Manager Kazuo Hirai versichert: "Wir haben alles Mögliche und Vernünftige getan, um sicherzugehen, dass das System vor einem Angriff geschützt ist."

Am Freitag gab es die nächste Panne, die allerdings nicht mit dem Datendiebstahl zu tun hat. Die IT-Sicherheitsfirma F-Secure entdeckte auf dem Sony-Server hdworld.sony.co.th in Thailand eine Phishing-Site entdeckt, die italienische Kreditkarten-Kunden ins Visier nahm. Sony wurde informiert und nahm die Website vom Netz, schrieb der F-Secure-Experte Mikko Hypponen. "Im Kern heißt es, dass Sony erneut gehackt wurde, auch wenn in diesem Fall der Server vermutlich nicht sehr bedeutend ist."

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Thayvo (21.05.2011)
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